Söder und Bernreiter blockieren das Deutschlandticket – für Autobahnen ist das Geld da, aber nicht für den Umweltverbund
„Wenn es um neue Autobahnen oder Millionengeschenke an Konzerne geht, hat die Söder-Regierung plötzlich Geld wie Heu – aber beim Deutschlandticket will sie den Geldhahn zudrehen. Das ist doch lächerlich.“ So kommentiert Evelyn Schötz, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Bayern, die bayerische Blockadehaltung bei der Ticketfinanzierung.
„Verkehrsminister Bernreiter tritt auf wie ein Provinzfürst mit Taschenrechner: Für die Mobilität der Bürger:innen ist angeblich kein Cent mehr drin, aber für Betonpolitik à la CSU soll der Bund bitte zahlen. Was für ein durchsichtiges Spiel.“
Bayern will beim Deutschlandticket keinen Cent mehr zahlen – und das, obwohl das Ticket für Millionen Menschen echte Entlastung bedeutet. Schötz weiter:
„Söder und Bernreiter gefährden mit ihrem Gezerre das erfolgreichste Projekt der letzten Jahre. Wer so handelt, hat von sozialer Gerechtigkeit und Klimapolitik nichts verstanden – oder sie sind ihm schlicht egal.“
Die Linke fordert: Das Deutschlandticket muss bleiben – bezahlbar, bundesweit, dauerhaft und perspektivisch kostenfrei. Der Bund muss die Finanzierung absichern, aber auch Bayern darf sich nicht weiter aus der Verantwortung stehlen:
„Söder lässt sich gern als Landesvater inszenieren – aber wenn’s ans Eingemachte geht, kneift er. Und Bernreiter macht den Lautsprecher, ohne Lösungen anzubieten. So verspielt man Vertrauen. Die Menschen in Bayern brauchen kein CSU-Schattenboxen – sie brauchen sichere, bezahlbare Mobilität. Wer das nicht liefern will, sollte den Ministerposten räumen.“

