Neuer Vorstand im Ortsverband Die Linke Nürnberger Land - Kurs auf Kommunalwahl 2026
Der Ortsverband Die Linke Nürnberger Land hat am Samstag bei einem Treffen in Lauf einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitglieder bestätigten die engagierte Arbeit der vergangenen Jahre und setzen nun auf ein Team, das die anstehenden Herausforderungen mit frischem Schwung angeht.
Zu Vorsitzenden wurden Alessa Wolf und Christoph Tyl gewählt. Frederick Ruckes komple tiert das Team als Beisitzer. Die Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Evelyn Schötz war ebenfalls vor Ort und gratulierte dem neuen Vorstand.
„Wir wollen bei den Kommunalwahlen im März kommenden Jahres nicht nur unsere bisherigen Mandate verteidigen, sondern deutlich ausbauen. Unser Ziel ist es, im Stadtrat Lauf und im Kreistag in Fraktionsstärke einzuziehen und in weiteren Gemeinden anzutreten", so der neue Vorstand einhellig.
Thematisch sieht sich der Ortsverband unter dem Leitmotiv soziale Gerechtigkeit: Dazu gehören eine verlässliche und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, ein günstiger und gut ausgebauter ÖPNV im ländlichen Raum, bezahlbare Mieten und eine konsequenter Stärkung der Klimaresilienz in den Kommunen - von Hitzeschutzkonzepten bis zur Förderung grüner Infrastruktur.
Alessa Wolf erklärt: „Soziale Gerechtigkeit beginnt vor Ort. Niemand darf sich zwischen einer warmen Wohnung, Mobilität oder einer guten Betreuung für die Kinder entscheiden müssen - das muss alles für alle möglich sein."
Christoph Tyl ergänzt: „Gerade im ländlichen Raum sind wir darauf angewiesen, dass der öffentliche Nahverkehr zuverlässig und bezahlbar ist. Es kann nicht sein, dass Menschen ohne Auto abgehängt werden."
Evelyn Schötz, MdB und Kreisvorsitzende, betont: „Kommunalpolitik ist die Basis für Veränderung. Wer gute Kinderbetreuung, gerechte Löhne, bezahlbaren Wohnraum und klimasichere Städte und Dörfer will, muss vor Ort anpacken. Wir treten an, um dafür starke linke Stimmen in die Räte zu bringen."
Mit einem motivierten Team und klaren Zielen sieht sich der Ortsverband gut aufgestellt, um im kommenden Jahr ein deutliches Zeichen für eine solidarische und zukunftsfähige Politik im Nürnberger Land zu setzen.

